Sonntag, Oktober 25, 2009

Knorr - Suppenbasis Test Teil I

Nicht nur bei trnd gibts Produkte zum kostenlosen Test, sondern auch bei den Konsumgöttinnen.

Letztere haben mir gerade einen großen Karton der Firma Knorr zugeschickt, der Inhalt waren vier Sorten der Produktlinie "Suppen Basis" (warum auch immer das auseinander geschrieben werden muss).

Die Sorten heißen: „Zucchini Cremesuppe mit Räucherlachs“, „Kartoffel Lauchsuppe mit Wienerle und Senf“, „Zwiebel Cremesuppe mit Emmentaler“ und „Mexikanische Tomatensuppe mit Bohnen und Mais“ - und die Idee dahinter ist, mit sehr vielen frischen Zutaten trotzdem sehr schnell eine schmackhafte Suppe zuzubereiten, die frei von geschmacksverstärkenden Zusatzstoffen ist.

An diesem Wochenende haben wir die ersten beiden Sorten getestet, die Kartoffel-Lauch-Suppe und die Mexikanische Tomatensuppe.

Der Test lief wie folgt ab: Zunächst haben wir uns genau an die Packungsanleitung gehalten und probiert, wie die Testköche von Knorr sich diese Suppe wohl gedacht haben.
In der zweiten Version haben wir dann all unsere Verbesserungswünsche direkt verarbeitet.

Die erste Suppe:

„Mexikanische Tomatensuppe mit Bohnen und Mais“

Hier haben wir genau nach Packungsanleitung 300g Tomaten geputzt und kleingeschnitten und mit 1 EL Olivenöl ca. 5 min. gedünstet. Dann wurden 750 ml Wasser und der Packungsinhalt der Tüte eingerührt sowie eine Dose Mais-und-Bohnen-Mix (haben wir von Bonduelle gefunden, da waren auch noch Spuren von Paprika enthalten) zugefügt. Das Ganze durfte 5 min. kochen.
Dann haben wir je einen Löffel Sauerrahm in die Teller gegeben und mit der heißen Suppe aufgefüllt.

Das Fazit: Die Würze war schon sehr gut, aber sonst etwas "labbrig".

Im zweiten Anlauf haben wir die frischen Tomaten, die derzeit einfach nicht besonders lecker sind, gegen eine Packung passierte Tomaten ausgetauscht. Da wir damit mehr Flüssigkeit hatten, haben wir die zuzuführende Wassermenge natürlich reduziert.
Da uns das Döschen Mais&Bohnen zu gering war, haben wir jeweils eine ganze Dose Mais und Kidneybohnen zugefügt und das ganze ein wenig länger köcheln lassen.
Den Sauerrahm haben wir oben auf die Suppe gegeben, einfach der Optik wegen. War auf jeden Fall eine frische, leckere Ergänzung.

Das Fazit: So gehts schon viel besser! Einige Tester monierten das Fehlen von Fleisch, sonst wärs fast schon Chili con Carne gewesen ;) Evtl. kann man ja beim nächsten Mal ein wenig angebratenes Hack zufügen. Wird auf unsere Weise auf jeden Fall wieder gemacht (sind ja noch Tüten im Karton ;) )

Die nächste Suppe:

„Kartoffel Lauchsuppe mit Wienerle und Senf“

Bei dieser Suppe waren 200g Lauch verlangt, die sogar mit Bild angeleitet halbiert, gewaschen und in Streifen geschnitten werden sollten. Danach wurde der Lauch mit 1 EL Olivenöl 5 min. angedünstet. Auch bei dieser Suppe werden 750 ml Wasser und der Beutelinhalt dazugegeben, allerdings wird diese Suppe 10 min. gekocht.

Im Anschluß sieht das Rezept vor, zwei kleingeschnittene "Wienerle" zuzufügen und die Suppe mit mittelscharfem Senf zu verfeinern.

Fazit:
Schon mal ein guter Anfang. Allerdings waren es eindeutig zu wenig "Wienerle" und die Angabe des Senf war etwas ungenau, vielleicht war uns die Suppe deswegen zu laff.

Zweiter Versuch:
Zunächsteinmal haben wir die Lauchmenge etwas erhöht (ca. 350g Lauch nach dem putzen). Außerdem haben wir erst einige Zwiebelwürfelchen und Speckwürfel in dem Öl angebraten, bevor wir den Lauch hinzugefügt haben.
Die Anzahl der "Wienerle" haben wir einfach verdoppelt, mit dem Senf waren wir trotzdem etwas sparsam (der kam einfach mit auf den Tisch zwecks Nachwürzung, hat aber keiner gebraucht).
Trotzdem fehlte immer noch der Kartoffelgeschmack. Also fix zwei rohe Kartoffeln geschält, in kleine Würfel geschnitten und ab in den Toppits-Mikrowellenbeutel. Schon nach wenigen Minuten konnten wir die Suppe mit weichen Kartoffelwürfelchen anreichern und ich muss sagen: Auf diese Weise würde ich die Suppe auch wieder machen!

Die nächsten beiden Tests folgen in den nächsten Tagen.

1 Kommentar:

  1. Hallo, als ich zum erten mal die Werbung im Tv gesehen habe ging mir nur ein Gedanke durch den Kopf. Warum bitte bringt man eine Suppenbasis auf den Markt?
    Ich für meinen teil werde diese nicht kaufen, da es simple ist jede beliebige Suppe selbst zu machen.
    Das Argument, dass es schneller geht mag stimmen aber auf die paar Minütchen kommt es mir in der Küche auch nicht drauf an.
    Warum das Produkt gut läuft liegt wahrscheinlich daran, dass viele überhaupt nicht wissen, wie man eine Suppe zubereitet.

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